BAD EMS

Kurhaus- Barockes Badeschloss
Kurhaus- Barockes Badeschloss
Das Kaiserbad begeistert durch seine historische Kulisse: Prunkvolle barocke Bauten wechseln sich ab mit Meisterstücken der Bäderarchitektur – staunen ohne Ende. Diese Fülle an Sehenswürdigkeiten ist das Ergebnis einer geschichtsträchtigen Vergangenheit des Kaiserbades, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Berühmte Personen der europäischen Geschichte, Adelige, Künstler und Schriftsteller, sie alle haben Spuren hinterlassen, die in Bad Ems auf Schritt und Tritt sichtbar sind

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Brunnenhalle
Brunnenhalle
In dieser Säulenhalle - heute in der Grand Hotel-Lobby - treten gleich drei verschiedene Quellen zu Tage: Der „Kesselbrunnen“, der „Kaiserbrunnen“ und als berühmteste das „Emser Kränchen®“. Mit dem Badeglas in der Hand kann man hier Schluck für Schluck flanieren. Und dabei kurt man schon intensiver, denn das Spazieren in der Brunnenhalle hat auch einen therapeutischen Zweck: Es sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des getrunkenen Wassers im Magen. Der Besuch der Brunnenhalle im hotelangemessenen Rahmen ist möglich.

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Kursaalgebäude mit Marmoorsaal
Kursaalgebäude mit Marmoorsaal
Das architektonische Schmuckstück von Bad Ems vereint eine Kolonnade, das Kurcafé, den Marmorsaal, das Kurtheater und das Casino. Wenn die Bad Emser die Sonnenseite vor dem Saalgebäude an der Lahn „Klein Nizza“ nennen, weil sie nach Süden ausgerichtet und im Sommer mit Palmen geschmückt ist, so könnte man den 1836-39 errichteten Marmorsaal eigentlich „Klein Rom“ nennen. Das Vorbild des prächtigen Saals mit seinen Wandmalereien und den Säulen aus Lahntal-Marmor ist die Renaissance-Villa Farnesina am Tiber in Rom. Die Pläne für den Festsaal von Bad Ems lieferte der Königlich Bayerische Bauinspektor Johann Gottfried Gutensohn. 1913/14 reichte der Marmorsaal nicht mehr aus und das Kursaalgebäude wurde um das Kurtheater erweitert. Modisch ganz im Trend des beginnenden 20. Jahrhunderts wurde der Theatersaal im Neu-Rokoko gestaltet. Beide „Kult(ur)stätten“ sind noch heute die Bühne für große kulturelle Events.

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Spielbank
Spielbank
Der gleichzeitig mit dem Kurtheater erbaute Teil des Kursaalgebäudes ist das heutige
Spielcasino. Es war ehemals der „kleine Konzertsaal“. Seit 1987 beherbergt er das Casino. Zuvor versuchte man sein Glück beim Spiel im Marmorsaal. Mit den preußischen Idealen war solches Treiben in einem „Kaiserbad“ nicht mehr vereinbar, deshalb hatte man 1872 die erste Emser Spielbank – Deutschlands älteste konzessionierte Spielbank (seit 1720) – geschlossen. 1987 wurde sie wiedereröffnet und gehört heute zu den Spielbanken Mainz und Trier.

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Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Eine Rarität ist das Kaiserdenkmal im Kurpark, denn es war das erste, das Wilhelm I. als Privatmann in Freizeitkleidung und nicht in Uniform darstellt. 1893 wurde das steinerne „Familienalbum“ eingeweiht; es zeigt auch in Reliefs, wie der Kaiser vom Emser Kränchen trinkt, und dass 1887 alle drei Kaiser des späteren (1888) Dreikaiserjahres zur Kur in Bad Ems weilten.

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Historischer Kurpark
Historischer Kurpark
Der Kurpark, heute ein Ort der Erholung und Entspannung, reicht bis in das späte 17. Jahrhundert zurück. Hier bewegten sich die Kurgäste gerne zur Trinkkur im Freien. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstand ein französischer Gartenteil, der unter Mitwirkung des berühmten Gartenarchitekten Siesmeyer aus Frankfurt um einen Gartenteil im englischen Stil erweitert wurde.


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